Wer ist Gabriel ?

Ein Mensch, der sich anmaßt zu behaupten, vorwiegend psychische Leiden wie z. B. die Depression aber auch andere Erkrankungen besser, schneller und vor allem auch auf lange Sicht gesehen ganzheitlicher und erfolgreicher zu heilen als die westliche Schulmedizin es imstande zu sein vermag, das ist Gabriel. Als diese Aussage an mich herangetragen wurde, war mein erster Gedanke: Da kann doch irgendwas nicht stimmen. Als westlich gepolter und konditionierter Mensch wie ich es war, passte dieser Umstand nicht in mein Weltbild. So viel vorweg, mein Weltbild hat sich komplett gewendet. Gabriel, 1949 geboren war schon seit Kindesbeinen an nicht der Junge, den man unter gesellschaftlichen Maßstäben als die Norm bezeichnen konnte. In der Schule auffällig, nach meiner Einschätzung aufgrund von Unterforderung, erkannte er schon schnell, dass das System, welches wir in der westlichen Welt allzu oft vorfinden, nicht dem entspricht, was die Natur für uns vorgesehen hatte.Wie auch schon viele andersdenkende vor und natürlich auch nach ihm, hatte er enorme Schwierigkeiten seinen Platz und vor allem  auch seine Bestimmung im Leben zu finden. Nach Jahren der Orientierung und Suche in denen er von einem Job zum nächsten huschte, begann seine spirituelle Reise und somit auch die Weichenstellung für seinen Werdegang mit der makrobiotischen Küche, also der Bewusstwerdung, dass Essen einen essenziellen Anteil an unserem physischen und psychischen Wohlbefinden hat. Hier kamen ihm wohl die ersten Gedanken daran, dass die konventionelle westliche Schulmedizin enorme Defizite darin hat, wenn es darum geht eine ganzheitliche Sichtweise gegenüber dem Patienten zu entwickeln. Bestärkt vom Zuspruch seines Bekanntenkreises begann er dann schon bald damit sein erstes Buch über die Makrobiotik zu verfassen. Dieses Buch, welches großen Anklang fand, war gleichzeitig auch Türöffner für Vorträge, die er in den folgenden Jahren in ganz Europa zu diesem Thema hielt.Mit Anfang 30 entschied er sich dann, dem gesellschaftlichen städtischem vorerst den Rücken zu kehren und auf unbestimmte Zeit in einer Hütte, gelegen auf einem Berg in Österreich, zu leben. Primär nutzte er die Abgeschiedenheit um die Natur, deren Abläufe und Gesetzmäßigkeiten, näher zu beobachten und zu analysieren. Diese Zeit, so erzählte er es mir vor kurzem, hat einen sehr großen Einfluss auf seine Herangehensweise bezüglich der Heilung seiner Patienten gehabt.In dieser Zeit kam es ohne Zutun von Gabriel zu seinem ersten, von ihm damals nicht als solch angesehene, Schützling. Aufgrund der Bücher, die er bis zu diesem Zeitpunkt veröffentlicht hat, wurde Sie auf ihn aufmerksam. Bei besagtem Schützling handelt es sich um eine Dame mit Anfang 30. Mehr als ein Jahrzehnt wanderte sie nun schon von einem zum nächsten Psychologen, jedoch nie mit dem gewünschten Erfolg. Nach kurzem Erstkontakt via Telefon lud Gabriel sie zu einem gemeinsamen Tag auf seiner Hütte ein. Als er Sie am Tag des Treffens an einem Parkplatz nahe der Hütte erwartete und abholte, kam es schon auf dem Weg zurück zu einem extrem wegweisenden Gespräch für beide Parteien. Gabriel fragte Sie intuitiv und unverblümt, was genau denn eigentlich ihr Problem sei. Daraufhin hielt Sie kurz inne und antwortete dann entschieden: „Niemand kümmert sich um mich.“
Anstatt auf die Antwort einzugehen, setze er ihr mit einer weiteren Frage zu, die lautete: „Und um wen kümmerst du dich?“ Sie starrte ihn mit entsetzten Augen und offenen Mund eine gefühlte Ewigkeit an und meinte dann, dass sie nun weiß, wo ihr Problem liege und mit dieser Frage eine Erkenntnis gewonnen habe, die sie womöglich für immer aus dem Teufelskreis der Depressionen gezogen habe.
Dieses Erlebnis war für Gabriel der Grundstein für die unzähligen Schützlinge, die er mit nahezu 100 % Erfolgsquote in den letzten Jahrzehnten aus dem Martyrium des psychischen Leidens befreit hat.Gabriel hat sich im Alter von 47 Jahren dazu entschieden, Österreich und damit auch gleichzeitig Europa für immer den Rücken zu kehren. Sein auserkorenes Domizil lautete Bali, auch bekannt als Insel der Götter. Mit wenig Geld im Gepäck und ohne der indonesischen Sprache mächtig zu sein, machte er sich vor knapp 22 Jahren auf den Weg nach Bali, dem Platz seiner Träume. Getrieben von seinem Traum, der Lust zum Surfen, seinem Mut und seinen nicht abzusprechenden Optimismus schaffte er es, sich auf Bali eine Existenz aufzubauen. Wie jeder Mensch durchlebte auch Gabriel in dieser Zeit seine Höhen und Tiefen. Heute jedoch lebt er auch einem weitläufigen, sehr naturbelassenen Grundstück, von dem man mit dem Motorrad in wenigen Minuten die besten Strände und Surfspots von ganz Bali erreicht. Er lebt dort mit seinem Adoptivsohn in einem von ihm selbstgebauten Haus. Ein weiteres Apartment, welches ebenfalls von ihm erbaut wurde, stellt die Unterkunft für seine zahlreichenSchützlinge dar. Neben seiner Arbeit verbringt er nahezu jede freie Minute mit seinem Surfboard im Meer und wartet auf die nächsten Wellen. Oft ist er schon kurz vor Sonnenaufgang im Wasser.Bis heute ernährt sich Gabriel nach der streng makrobiotischen Diät. Nach meiner persönlichen Einschätzung trägt dieser Umstand maßgeblich zu seiner im Alter von stolzen 68 Jahren noch immer brillanten physischen wie mentalen Verfassung bei. Selbst in diesem hohen Alter steht er weit jüngeren Jahrgängen in nichts nach. Wenn Gabriel nicht als Touristenführer interessierten Touristen die Insel näher bringt, macht er heute nichts anderes als so gut wie sein ganzes bisheriges Leben: Er hilft hilfsbedürftigen Menschen aus ihren ganz individuellem Martyrium. Mehrmals jährlich treten aus Deutschland, der Schweiz oder Österreich stammende Menschen die weite Reise um den halben Globus an, um sich auf unkonventionelle Art bei ihrer ganz individuellen Selbstheilung helfen zu lassen. Meist geschieht dies in einem Zeitraum von 2 bis 3 Monaten, in denen Gabriel rund um die Uhr für seine Schützlinge zur Verfügung steht.Ich persönlich habe Gabriel als sehr empathischen und logischerweise hilfsbereiten Menschen kennengelernt. Er hat meinem ermessen nach das Herz am rechten Fleck. Jeder Mensch der ihm begegnet, bemerkt schnell, dass er ernst genommen, geschätzt und vorurteilsfrei behandelt wird. Durch seine charismatische und sympathische Art aber auch und vor allem durch seine Intelligenz besitzt Gabriel durch seine durchweg guten Absichten das Potenzial, vielen Menschen eine Richtung vorzugeben, die ihnen Selbst aber auch deren Umwelt eine bewusstere und glücklichere Art des Lebens ermöglicht. Für mich ist Gabriel eine beachtenswerte Persönlichkeit, die viele Missstände der momentanen Lage auf unserer Welt frühzeitig erkannt hat und nun alles dafür tut, dieses Bewusstsein zu verbreiten.